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Dr. med. Mathias Okroi / Praxis Dr. Kuhlgatz

Chirurg
Praxis für Coloproktologie

Inhalt:

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Die schmerzfreie Darmspiegelung

Die gesamte Vorsorge-Untersuchung dauert nur etwa 15 Minuten. Eine Betäubung ist möglich und wird Ihnen auf Wunsch gern vor der Untersuchung verabreicht. Während der Arzt die Untersuchung durchführt, wird sich eine Helferin um Sie kümmern, eine andere wird Dr. Kuhlgatz bei der Untersuchung assistieren.

Sie werden bequem gelagert und können die Untersuchung auf dem Bildschirm mit verfolgen. Durch das Eingeben von Luft über das Coloskop entfaltet sich der Dickdarm und ist so besser einsehbar. Die Kurven und Krümmungen des Darmes können mit dem Gerät passiert werden, weil es sich durch die Biegsamkeit dem Darmverlauf anpasst.

Das Coloskop dient der endoskopischen Untersuchung des Darmes

Das Coloskop ist ein flexibler „Schlauch“, der in seiner Spitze von außen lenkbar ist. Der Durchmesser beträgt etwa 10 bis 15 mm, das Gerät ist etwa 150 cm lang (1). Über den Gerätestecker (2) ist das Gerät mit der Lichtquelle verbunden. Am Bedienteil (3) sind Räder angebracht über die das Gerät zu steuern ist. Dort befinden sich auch Ventile, welche die Absaugung von Flüssigkeit aus dem Darm und das Eingeben von Luft ermöglichen. Am Bedienteil sitzt der Einführstutzen des Arbeitskanals, über den Zusatzinstrumente (4) zur Gewebeentnahme oder Abtragung von Polypen durch den Schlauch eingeführt werden können.

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Die Untersuchung ist bereits vollständig, wenn der Blinddarm erreicht ist (nicht zu verwechseln mit dem Wurmfortsatz). Der Blinddarm ist der Anfangsteil des Dickdarmes und liegt hinter der Einmündungsstelle des Dünndarms. Eine zusätzliche, genaue Beurteilung des Darms wird noch einmal bei der Rückführung des Gerätes vorgenommen, denn dabei ist der Darm entspannter und kann noch einmal sorgfältig auf krankhafte Stellen durchsucht werden. Dabei wird die eingegebene Luft weitgehend wieder abgesaugt.

Grafische Darstellung mit der Anatomie des Dickdarmes
Anatomie des Dickdarms

Was Sie noch wissen sollten:

Auch die gutartigen Darmerkrankungen nehmen in unserer Bevölkerung zu. Dazu gehören z.B. Colitis ulcerosa, Morbus CROHN und die so genannte Divertikelkrankheit.
Divertikel im Dickdarm nennt man Ausstülpungen oder Nischenbildungen der Darmwand. Eines oder mehrere davon finden sich hierzulande bei jedem zweiten über 50 Jahre alten Menschen, ihre Zahl und Größe nimmt im Alter oft zu. Eine Entzündung der Divertikel bereitet Schmerzen insbesondere im linken Unterbauch – also Beschwerden, die an eine „Blinddarmentzündung auf der falschen Seite“ erinnern. Diese so genannte Divertikulitis kann sich verschlimmern bis zu akuten und gefährlichen Komplikationen wie Vereiterung oder Durchbruch der Darmwand.

Natürlich wird bei einer Coloskopie auch festgestellt und dokumentiert, ob Divertikel vorhanden sind. Bei einer Vorsorge-Spiegelung kann die zutreffende Diagnose schneller und direkter gestellt und eine Therapie ohne Verzögerungen durchgeführt werden.

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