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Dr. med. Mathias Okroi / Praxis Dr. Kuhlgatz

Chirurg
Praxis für Coloproktologie

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Darmkrebs-Vorsorge

Von der Entwicklung des Darmkrebses wissen wir heute, dass er sich fast immer aus gutartigen Dickdarmpolypen bildet. Diese Tatsache macht den Darmkrebs nicht nur berechenbar, durch geeignete Vorsorge-Maßnahmen kann die Entstehung eines kolorektalen Karzinoms sicher verhindert werden.

Es gibt insgesamt drei Untersuchungsmethoden zur Darmkrebs-Vorsorge, die ab dem Alter von 45 Jahren zu empfehlen, spätestens ab dem 50. Lebensjahr aber notwendig sind:

1. Der Test auf unsichtbares Blut im Stuhl (fäkale, okkulte Bluttestung: „FOBT“)

Die einfachste, aber auch unsicherste Untersuchungsmethode. Bei diesem Test werden im Labor unsichtbare Blutbestandteile im Stuhl gesucht. Wenn diese gefunden werden, wird der Test als „positiv“ bezeichnet. Allerdings kommt es häufig vor, dass unsichtbares Blut im Stuhl gefunden wird, ohne dass ein Polyp oder eine Krebserkrankung dafür verantwortlich ist. Die Ursachen für ein solches falsch-positives Ergebnis können Zahnfleischbluten, Schleimhautentzündungen, Hämorrhoiden oder eine falsche Testdurchführung sein. Ebenso häufig aber zeigt der Test keine unsichtbaren Blutbestandteile im Stuhl an, obwohl Polypen oder bösartige Entartungen schon vorhanden sind.

2. Die Sigmoidoskopie (die „kleine Darmspiegelung“)

Bei dieser Untersuchung kann nur das letzte Viertel des Dickdarmes von innen begutachtet werden. Diese Untersuchung ist deshalb auch weniger aufwendig als eine komplette Dickdarm-Spiegelung. Der Nachteil dieser Untersuchungsmethode ist, dass nicht der gesamte Dickdarm begutachtet werden kann.

3. Die komplette Dickdarm-Spiegelung (Coloskopie)

Laut Feststellung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) ist die Coloskopie die sicherste Untersuchung zum Auffinden und Beurteilen von gutartigen oder bösartigen Veränderungen der Dickdarmschleimhaut. Man weiß, dass ein Polyp von seiner Entstehung an zehn Jahre benötigt, um so groß zu werden, dass er bösartiges Wachstum entwickeln kann. Die Empfehlung lautet deshalb, ab dem 50. Lebensjahr eine Coloskopie alle zehn Jahre durchführen zu lassen.

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Frau Krüger-Cordts prüft das Coloskop
Frau Krüger-Cordts prüft die Funktionalität des Coloskops

Unsere Routine sorgt für eine kurze Untersuchungsdauer:

  • aktuelle Videotechnik
  • ständige Weiterbildung

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Was kostet das?

Die Vorsorge-Coloskopie wird von den Krankenkassen vollständig bezahlt, wenn Sie über 55 Jahre alt sind.
Vor dem 56. Lebensjahr ist die Dickdarm-Spiegelung als Vorsorgemaßnahme keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. In diesem Falle wird eine so genannte Arzt-Patienten-Vereinbarung unterzeichnet, also Ihr Auftrag an den Arzt.

Sie werden mit den Vorbereitungsmitteln versorgt, ein Termin wird abgesprochen und Dr. Kuhlgatz führt mit Ihnen ein Informationsgespräch. Im Anschluss an die Coloskopie erhalten Sie einen schriftlichen Bericht über das Ergebnis – eine Art „Zertifikat“ für Ihren Darm. Die Kosten für die Untersuchung werden nach der amtlichen Gebührenordnung (GOÄ) abgerechnet und betragen insgesamt 210,- Euro. Diese Summe beinhaltet bei uns die Informations- und Beratungsgespräche, die Untersuchung mit den modernen Video-Geräten, welche nach den gültigen Qualitätsrichtlinien gewartet und desinfiziert werden, die Schmerz-Beruhigungs-Medikation (Analgo-Sedierung), das schriftliche Zertifikat und das Mittel zur Darmreinigung und natürlich den Fachbericht an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Geben Sie dem Darmkrebs keine Chance! Fragen Sie uns nach der vorsorglichen Darmspiegelung. Wir informieren Sie gern.

Vorsorge, aber sicher!

Die Dickdarm-Spiegelung (Coloskopie) ist die aussagekräftigste Untersuchung. Sie muss nur alle zehn Jahre wiederholt werden: ein Polyp benötigt zehn Jahre, bevor er ein bösartiges Wachstum entwickeln kann.

» Informationen zur Darmspiegelung

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